Kavango

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Der Okavango ist der Grenzfluss zwischen Angola und Namibia und die Lebensader der fruchtbaren Schwemmlandebenen. In diesem Gebiet zwischen dem Ovamboland und dem Caprivizipfel leben die rund 200.000 Kavango – bestehend aus fünf Untergruppen. Sie sollen in der Mitte des 18. Jahrhunderts aus Ostafrika kommend hierher eingewandert sein und zählen, wie die Ovambo, zu den Bantu-Völkern.

Ihre Subsistenzwirtschaft beruht größtenteils auf de Ertrag der dortigen Fischfangmöglichkeiten aber auch auf Viehzucht von Rindern, Schweinen und Ziegen sowie dem Anbau von Getreide und Gemüse, wie Hirse, Sorghum, Mais oder Kürbisfrüchten.

Die traditionelle Gesellschaftsordnung der Kavango ist die Matrilinearität – die Stammes- und Familienführung wird über die Linie der Mutter weitervererbt. Durch die Zunehmende Bedeutung der Viehwirtschaft gelangten auch die männlichen Interessen mehr in den Vordergrund und verbesserte das soziale Ansehen der Männer, sowie deren gesellschaftliche Position. Jede Gruppe wird von einem “Kapitän” (Häuptling) geführt und über die Matrilinie weitervererbt. Dieser Kapitän, von Ratgebern umgeben und unterstützt, ernennt wiederum Distriktverwalter (Formani) oder vergibt andere Ämter zur sozialen Organisation.

Weiterhin ist der Kapitän auch religiöser Führer, der die Verbindung zu den Ahnen darstellt und als Medium fungiert. Dabei kann ihm das Große Feuer behilflich sein, welches rituell dieselbe Funktion des Vermittlers mit den Ahnen einnimmt und seine Lebensenergie symbolisiert. Bei seinem Tod erlischt das Feuer. Die Missionierung hat die Kavango-Völker noch nicht vollständig erreicht, weshalb der traditionelle Glauben an das höchste Wesen Karunga weiterhin einen großen Bestandteil im Leben der Kavango hat. Weiterhin spielt der Glaube an Naturgewalten, wie Sonne, Mond, Wind und Sterne eine große Rolle. Auch gibt es Mittler zwischen bösen und guten Energien: Naturheiler, Hexer oder auch Zauberer können böse Magie fernhalten oder Bedrohungen voraussagen.







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Kulinarisches

Verwöhnen Sie ihren Gaumen auf einer Reise durch Namibia. Genießen Sie die unterschiedlichen Speisen und Getränke mit mitteleuropäischem Einfluss. Alle Reisende, die in Namibia unterwegs sind, können sich die deutsche traditionelle Küche mit Schnitzel, Eisbein und Sauerkraut aber auch eine Schwarzwälder Kirschtorte schmecken lassen. Tipp: Probieren Sie auch einmal das traditionelle Milipap oder Trockenfleisch verschiedenster Wildtiere (biltong) als beliebten Snack für zwischendurch…