Nationalparks & Safari

Namibia hat im internationalen Vergleich einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Natur- und Tierschutzgebieten. Der Schutz hat eine lange Tradition; Bereits 1907 wurden die Etosha-Pfanne und das Kaokoveld offizielles Naturschutzgebiet. Auch wenn in den letzten 150 Jahren der Tierbestand durch Jagd und Besiedlung enorm reduziert wurde, gilt Namibia immer noch als eines der tierreichsten Länder Afrikas. Dies ist vor allem auch den über 20 Natur- und Tierschutzgebieten zu verdanken, die ca.18 % der Fläche Namibias einnehmen und staatlich verwaltet werden. Neben den staatlich geschützten Nationalparks gibt es eine Reihe privater Parks sowie so genannte Conservancies.

Neben den staatlichen Parks wie dem Namib-Naukluft-Park oder dem Fish River Canyon, die auf den Schutz der einmaligen Landschaft ausgerichtet sind, gibt es Nationalparks, die vor allem auf die faszinierende Tierwelt Namibias spezialisiert sind; so zum Beispiel der Bwabwata-Park im Caprivi-Zipfel, oder der bekannteste Nationalpark Namibias, der Etosha Nationalpark im Norden des Landes; hier sind nicht nur die „Big Five“ der Tierwelt Afrikas – Elefanten, Nashörner, Löwen, Büffel und Leoparden – zu sehen, sondern auch über 130 weiter Säugtierarten wie Giraffen, Zebras, Flusspferde, diverse Affenarten, Gnus, Hyänen oder Wildhunde. Robben sieht man an der Küste, wo sie alljährlich ihre Jungen zur Welt bringen, Delphine und Wale ziehen an der Küste vorbei. Das Wappentier Namibias, die Oryxantilope, sieht man vor allem noch in freier Wildbahn, ebenso andere Antilopenarten oder Raubtiere wie Schakale und Geparden.

Zum Schutz der Natur sind Touristen mancherlei Restriktionen hinsichtlich der Begehbarkeit von Gebieten ausgesetzt; der westliche Teil des Etosha Nationalparks zum Beispiel darf nur von Gruppen mit Voranmeldung besucht werden, weite Teile des Namib-Naukluft-Parks sind für Touristen gar nicht zugänglich. Auch sonst müssen Reisende allerlei Vorschriften und Regeln bei Aufenthalten in den geschützten Gebieten beachten, um die Landschaft und Tierwelt nicht zu schädigen. Wer sich jedoch mit diesen, das umwerfende Naturerlebnis nicht mildernde, Einschränkungen arrangiert, kann das Land innerhalb der Parks neben Safaris auch durch zahlreiche andere Aktivitäten wie Wandern, Klettern, Camping oder per Boot erkunden.






Wildlife

Namibia blickt auf eine lange Geschichte des Naturschutzes zurück. Bereits 1907 wurde die Etosha Pfanne und das Kaokoveld zum Naturschutzgebiet erklärt. Als eines der tierreichsten Länder Afrikas, besticht Namibia mit seiner bemerkenswerten Anzahl an Schutzgebieten, die ca. 18% des Landes einnehmen. Aber überzeugen Sie sich selbst, bei einer Reise durch das Land, von seiner faszinierenden Pflanzen- und Tierwelt.
Begeben Sie sich auf eine Pirschfahrt z.B. im bekanntesten Nationalpark Namibias, dem Etosha Nationalpark (fast 100.000 km²) und erspähen Sie eines der 130 Säugetierarten an einem beleuchteten Wasserloch. Halten Sie einzigartige Tierbeobachtungen mit ihrer Kamera fest.