Khaudom Nationalpark

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Geschichte

Der im Buschmannland gelegene Khaudom Game Park wurde 1989 errichtet. Der Name bedeutet so viel wie “Büffelsenke” (xau heißt “Büffel”, dum “Senke”) und ist der einzige Park, der das Kalahari-Sandveld schützt.

Geographie & Klima

Der Khaudom Wildpark liegt im äußersten Nordosten in der Region Okavango, an der Grenze zu Botswana, auch “Buschmannland” genannt. Auf Grund der Lage im Kalahari-Sandveld ist bereits die Anfahrt durch teilweise Tiefsand nur mit Allrad-Antrieb und im Konvoi von mindestens zwei Wagen gestattet. An sich ist das Gelände recht eben, doch Dünenkämme durchziehen die Gegend und Wasser findet sich in den Trockenflussbetten nur nach extremen Niederschlägen.

Flora und Fauna

Trotz der widrigen Umstände herrscht dank des hohen Grundwasserspiegels eine üppige Vegetation aus Trockenwald und Buschsavanne. Vor allem nach der Regenzeit ist es schwer, das eh schon scheue Wild in dem dichten Pflanzenwuchs zu sehen. Mit ein bisschen Glück kann man jedoch Oryxe, Streifengnus, Kudus, Löwen, Giraffen, Leoparden, Hyänen und Elefanten sehen. Die fehlende Einzäunung des Gebiets macht es schier unmöglich, die Artbestände aufzuführen. Vogelliebhaber jedoch kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten – 320 registrierte Arten leben hier, vor allem in den Sommermonaten sind sie gut zu beobachten.


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Touren & UKUs/ Camps

Wer durch den Khaudom Park fahren will, sollte sich an einige Regeln halten. Zum einen ist diese Tour eine der anspruchsvollsten überhaupt; die welligen Sandpisten sind übersät von tiefen Löchern, teils sind die eingefahrenen Spuren so tief, dass der Wagen aufsetzt. Durch das sowohl für Fahrer als auch Fahrzeug höchst anspruchsvoll Gelände ist der Benzinverbrauch enorm hoch, die nächsten Tankstellen sind weit entfernt (in Grootfontein und im botswanischen Gumare), was unbedingt eingerechnet werden sollte. Während der Regenzeit kommt es immer wieder zu morastigen Tümpeln auf den Pisten, in denen Wasserschildkröten auf Beute warten. Auf Grund dieser schwierigen Bedingungen dürfen nur allradangetriebene Geländewagen in den Park, mindestens zwei Fahrzeuge hintereinander.
Im Park gibt es zwei staatliche Camps, die jedoch nicht sehr luxuriös ausgestattet sind. Ca. 7 km hinter der Parkgrenze befindet sich das Sikereti Camp, welches von Rangern geführt wird. Es gibt Vierbett-Hütten sowie einen Campingplatz, Feuerholz liegt an den Grillplätzen bereit. Nachts bekommen die Gäste Besucht von Tüpfelhyänen, die in den Mülltonnen nach Fressbarem suchen. Von hier aus erreicht man über die östliche Piste das größte Wasserloch des Parks, die “Löwenpfanne” (Leeupan), wo man mit großer Wahrscheinlichkeit eine der Großkatzen sehen kann. Weiter nördlich befindet sich der Namensgebende Khaudom-Fluss, von hier aus der Piste folgend erreicht man nach Erklimmen einer hohen Sanddüne das Khaudom Camp. Auch hier kann man zwischen Hütten und Campingplatz wählen. Achtung: nachts wird das Wasser abgestellt, damit die Elefanten es nicht riechen können.

Beste Reisezeit

Der Khaudom Game Park ist das ganze Jahr über geöffnet. Ansonsten richtet sich die Reisezeit eher nach den Wünschen des Besuchers: Für Wildbeobachtungen sollte man vor allem von August bis November anreisen, für Vogelbeobachtungen von November bis März, die größte Blütenvielfalt sieht man von März bis Mai. Die trockenen Wintermonate Juni bis Oktober bieten sich besser an als die Zeit zwischen Oktober bis März; dann fällt der Jahresniederschlag und macht den Park zeitweise unzugänglich und es wird mit Temperaturen über 40 ºC unerträglich heiß.



Wildlife

Namibia blickt auf eine lange Geschichte des Naturschutzes zurück. Bereits 1907 wurde die Etosha Pfanne und das Kaokoveld zum Naturschutzgebiet erklärt. Als eines der tierreichsten Länder Afrikas, besticht Namibia mit seiner bemerkenswerten Anzahl an Schutzgebieten, die ca. 18% des Landes einnehmen. Aber überzeugen Sie sich selbst, bei einer Reise durch das Land, von seiner faszinierenden Pflanzen- und Tierwelt.
Begeben Sie sich auf eine Pirschfahrt z.B. im bekanntesten Nationalpark Namibias, dem Etosha Nationalpark (fast 100.000 km²) und erspähen Sie eines der 130 Säugetierarten an einem beleuchteten Wasserloch. Halten Sie einzigartige Tierbeobachtungen mit ihrer Kamera fest.