Stadtbild

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Auch Swakopmund war geprägt von der Rassenpolitik Südafrikas. Ab 1960 entstanden die ethnischen Wohnviertel Tamariskia für die Farbigen und Mondesa für die Schwarzen. Nach der Unabhängigkeit blieben die so genannten Townships weiterhin bestehen, da die meisten ihrer Bewohner sich ein teures Appartement in der Innenstadt oder anderen Vierteln Swakopmunds nicht leisten konnten. Neben Mondesa und Tamariskia gibt es noch das Villenviertel Kramersdorf und Vineta – letzteres eher für die weisse Mittelschicht.
Das Stadtzentrum Central ist der Touristenmagnet schlechthin. Hier findet man architektonische Perlen wilhelminischen Stils, mit Ansätzen zum Jugendstil. Die meisten Häuser sind nur wenige Stockwerke hoch – auf diese Weise herrscht in Swakopmund ein eher kleinstädtisches Stadtbild.






persönlicher Tipp

Nicht nur die kulinarische Vielfalt oder die Tierbeobachtungen sind eine Reise nach Namibia wert. Nehmen Sie doch auch einmal Kontakt zu den verschiedensten Völkern des Landes auf. Lassen Sie sich z.B. bei den Himbas in die Tradition der Viehzucht und des heutigen nomadischen Lebens einführen oder gehen Sie mit den Männern der San in der Kalahari auf die Jagd und suchen Sie gemeinsam mit den Frauen nach Früchten und Wurzeln für das Abendessen. Tauchen Sie ein in eine vielleicht schon vergessene Welt.
Lars Müller
(Produktmanager Namibia)